“Entspannung in der Natur finden” ist das Thema des letzten Beitrags aus meiner Skandinavien-Serie.  Und es ist gleichzeitig auch einer der Hauptgründe dafür, warum es immer mehr Menschen raus in die Natur zieht. Egal, ob für einen Kurztrip am Wochenende oder für den wohlverdienten Jahresurlaub, die Natur bietet eine wunderbare Möglichkeit, sich zu entspannen, Körper und Seele wieder zurück in die Balance zu bringen und die Batterien wieder aufzuladen.

Die Norweger wissen das schon sehr lange und haben diese Erkenntnis mit ihrem “Friluftsliv” fest in der norwegischen Kultur verankert.

Friluftsliv: Die norwegische Idee für mehr Entspannung in der Natur

“Friluftsliv” – wörtlich übersetzt “Freiluftleben”, also das Leben und der Aufenthalt im Wald und in der freien Natur – ist ein norwegisches Konzept und ein Lebensstil, der auf die Verbundenheit des Menschen mit der Natur abzielt und sich auf die bewusste Entschleunigung des Alltags durch den Aufenthalt in der Natur fokussiert.

Die Idee dahinter ist einfach: Verbringe möglichst viel Zeit im Freien, umgeben von der Schönheit der Natur, mit Freunden oder allein, um so den Kopf wieder freizubekommen und Entspannung zu finden.

Denn die Natur ist für den Stressabbau geradezu prädestiniert.

Wandern, Klettern und Paddeln sind dabei nur einige der Aktivitäten, die die Norweger beim Friluftsliv genießen und mit denen sie Entspannung in der Natur finden.

Doch beim Friluftsliv geht es nicht nur um körperliche Aktivitäten, denn das Konzept schließt auch Aspekte wie das bewusste Wahrnehmen der Natur, Achtsamkeit und die Reflexion des Erlebten mit ein.

Friluftsliv ist somit nicht nur eine Art von Sport oder Unterhaltung, sondern eine Auszeit im Grünen. Mehr noch, es ist vor allem auch eine Lebensphilosophie, bei der es darum geht, die Natur bewusst zu erleben und dadurch die Erfüllung menschlicher Ur-Bedürfnisse zu spüren.

Und: Friluftsliv hat auch eine soziale Komponente, bringt es doch Familien und Freunde enger zusammen und stärkt so die Bindungen untereinander. Aber dazu gleich mehr.

Das Konzept des Friluftsliv hat längst auch außerhalb Norwegens Anklang gefunden und wird zunehmend als wirksames Mittel gegen Stress angesehen.

Wie eine Motorradtour mir die Bedeutung des Friluftsliv zeigte

Vor vielen, vielen Jahren habe ich mit einem sehr guten Freund einmal eine Motorradtour durch Norwegen gemacht. Wir hatten vom “Allemansretten” gehört, dem “Jedermannsrecht”, das es Besuchern erlaubt, in freier Natur zu übernachten, sofern man einige Regeln beachtet.

So ganz konnten wir diese lockere Sicht auf das Übernachten im Freien damals allerdings nicht glauben. Waren wir es als Deutsche doch gewohnt, dass alles streng reglementiert ist und reguliert ist.

Deshalb waren wir schon ein wenig nervös, als wir unsere Zelte abends an einem wunderschönen See direkt neben der Straße aufgestellt hatten –  kein Campingplatz und keine ausgewiesene Übernachtungsstelle.

Und tatsächlich, kurz vor Sonnenuntergang hielt plötzlich ein großer Bus direkt neben unseren Zelten an. Wir dachten natürlich sofort daran, dass uns der Busfahrer darauf hinweisen will, dass wir dort nicht einfach so übernachten dürfen.

Stattdessen stiegen aber aus dem Bus ungefähr 40 gut gelaunte norwegische Rentner aus, kramten aus dem Gepäckabteil ihre Zelte heraus und bauten sie neben unseren Zelten auf.

Es war eine norwegische “Kaffeefahrt”, die ebenfalls beschlossen hatte, an dieser wundervollen Stelle eine Nacht zu verbringen.

Eindrucksvoller kann man nicht zeigen, wie tief das “Friluftsliv” in der norwegischen Kultur verwurzelt ist.

Statt wie bei uns üblich in einem gut ausgestatteten Hotel mit bequemen Betten zu schlafen, zogen es die norwegischen Rentner vor, von denen die Ältesten bestimmt über 80 waren, draußen in der Natur im Zelt zu übernachten. Denn so kann man viel besser die ersehnte Entspannung in der Natur finden.

Mit dem Friluftsliv Entspannung in der Natur finden

Und das leitet mich direkt zum nächsten Abschnitt über.

In dem geht es darum, welches Potential im norwegischen Friluftsliv steckt, wie genau das Friluftsliv dazu beiträgt, dass wir uns in der Natur so wunderbar erholen und wieder in unsere Mitte finden können und wie wir dieses Konzept auch hier in Deutschland nutzen können, wenn wir Entspannung in der Natur finden wollen.

Stressabbau in der Natur: Friluftsliv als alternative Stressbewältigungsmethode

Wenn es um das Thema Stressbewältigung geht, dann sprechen wir häufig von “Stressmanagement”. Wir managen den Stress und versuchen, durch geeignete Ansätze, Herr über den Stress in unserem Leben zu werden.

Das umfasst Dinge, wie eine bessere Arbeitsorganisation, Produktivitäts- (“Eat the Frog”) und Effizienzstrategien (Pareto-Prinzip bzw. die 80:20-Regel), und andere Tipps für einen besseren Umgang mit dem alltäglichen Stress.

Ein wesentlicher Teil eines guten, gesunden Stressbewältigungssystems besteht aber auch darin, das Bewusstsein für das eigene Stresserleben zu schärfen und dann nach Wegen zu suchen, um sich gezielt wieder zu regenerieren (Stichwort Selbstfürsorge).

Genau hier kommt das Friluftsliv ins Spiel, denn kaum etwas kann uns besser helfen, uns wieder zu regenerieren, als der bewusste Aufenthalt in einer schönen Naturlandschaft. Die besondere Kraft der Natur wirkt sich positiv auf unser Stresslevel aus und bringt uns schnell und zuverlässig wieder zurück in unsere innere Mitte.

Zeit in der Natur zu verbringen ist immer eine gute Idee.

Kommen dann auch noch Faktoren wie körperliche Aktivität, soziales Miteinander oder das achtsame Wahrnehmen der Umgebung dazu, wird die positive Wirkung der Natur auf Körper, Geist und Seele noch weiter intensiviert, so dass wir genau die Entspannung in der Natur finden, die wir nach einer stressreichen Phase so dringend benötigen.

Aktiv in der Natur: Wandern, Radfahren, Paddeln…

Ich wohne in Norddeutschland und im Prinzip jeder fährt hier mit dem Fahrrad am Wochenende oder nachmittags nach der Arbeit durch die Natur, um sich zu entspannen und einfach Freude am Radfahren zu empfinden.

Neben nahezu jeder Straße gibt es Fahrradwege und es gibt eine Menge kleiner Straßen, die hauptsächlich von der Landwirtschaft genutzt werden und auf denen kaum einmal ein Auto unterwegs ist – und auf denen es sich wunderbar Fahrrad fahren lässt.

Ein Beispiel dafür, wie man mit einfachen Mitteln jede Menge Entspannung in der Natur finden kann und gleichzeitig noch etwas für seine Fitness tut.

Norwegen ist nicht das Fahrradland schlechthin und Fahrradfahren daher nicht die Hauptaktivität, wenn es um das Friluftsliv geht, aber Radfahren ist ja auch nur eine der vielen Aktivitäten, die man in der Natur unternehmen kann.

Eine weitere: Wandern.

Gerade in den letzten Jahren hat das Wandern ja bei uns eine regelrechte Renaissance erlebt. Für die Norweger ist Wandern schon seit jeher ein fester Bestandteil ihres Friluftsliv.

Beim Wandern sollte es aber nicht darum gehen, möglichst viele “Kilometer zu machen”. Wir in Deutschland denken ja beim Wort “Wandern” oft immer noch an den “strammen Schritt” und das Lied auf den Lippen.

“Das Wandern ist des Müllers Lust” lässt grüßen.

Das Wasser-Tretbecken im Wald

Versuche stattdessen doch einmal, dir etwas mehr Zeit zu nehmen und beim Wandern ganz bewusst, die Natur und die Landschaft um dich herum wahrzunehmen und zu genießen.

Seit vielen Jahrzehnten bin ich zum Beispiel bei mir zu Hause in einem Waldabschnitt unterwegs, der wirklich wunderschön ist und in dem sich wunderbar Entspannung in der Natur finden lässt.

Aber erst vor einigen Monaten habe ich mir die Zeit genommen, regelmäßig das Wasser-Tretbecken zu nutzen, das es in dem Wald gibt und in dem frisches, kaltes Wasser dazu einlädt, barfuß durch das Becken zu waten.

Ein Wassertretbecken mitten in einem Waldgebiet.

Du glaubst gar nicht, was für ein herrliches Gefühl das ist, wenn du danach deine Füße trocken rubbelst und dann die ersten Schritte machst!

Du hast kein Wasser-Tretbecken in der Nähe? Kein Problem, eine 10-Minuten-Runde barfuß durch den Wald hat fast den gleichen Effekt!

Aber dafür muss man sich eben auch die Zeit nehmen und nicht nur möglichst schnell, möglichst viel Strecke machen wollen.

Verbinde dich mit der Natur um dich herum, spüre den Boden unter deinen Füßen, atme bewusst die Luft und den Sauerstoff ein und öffne dich für die Empfindungen, die dabei in dir aufsteigen.

Das ist eine ganz andere Form des Wanderns, als wie wir es normalerweise praktizieren.

Das aus Japan stammende Waldbaden, über das du hier einen eigenen Artikel findest, hat diese Form des Aufenthaltes in der Natur perfektioniert und bietet eine tolle Möglichkeit, Entspannung in der Natur zu finden.

Dicht an den Elementen: Mit Kanu und Kajak Entspannung in der Natur finden

Bis letztes Jahr habe ich in der Nähe von Limburg an der Lahn gewohnt. Die Lahn ist einer der beliebtesten Flüsse, wenn es um Kanufahren, Kajak und SUP (Stand-up Paddeling) geht.

Zu Recht, denn die Wasserqualität ist meistens sehr gut, es lässt sich wunderbar in der Lahn schwimmen und die Ufer sind meist üppig grün und vermitteln das Gefühl einer Urwalderkundung.

Entspannung pur!

Zum Glück gibt es nicht nur an der Lahn überall Kanu- und SUP-Verleihstationen.

Probiere das doch auch einmal aus und mache gemeinsam mit Freunden oder allein eine Kanutour auf dem nächstgelegenen Fluss.

Nichts lässt einen den Kopf schneller wieder freibekommen, als das gemütliche Dahingleiten auf dem Wasser, während die Bäume rechts und links am Ufer an einem vorbeiziehen.

Wenn du Entspannung in der Natur finden willst, sind Kanu, Kajak & Co definitiv eine der besten Möglichkeiten dazu!

Die soziale Komponente des Friluftsliv

Gerade auch beim Kanufahren wird eine weitere Komponente des Friluftsliv deutlich: Das soziale Miteinander.

Nicht umsonst sind Kanufahrten auch bei Schulklassen sehr beliebt. Geht es beim Kanufahren doch immer auch darum, im Team voranzukommen. Und das gemeinsame Bewältigen von Herausforderungen schweißt zusammen – genauso wie das gemeinsame Erleben der Natur.

Es gibt aber noch eine weitere Komponente:

“Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.”, hat der deutsch-französischen Arzt und Philosoph Albert Schweitzer einmal treffend gesagt.

Gemeinsame Erlebnisse schweißen nicht nur zusammen, sie machen uns glücklich. Und das gilt noch viel mehr, wenn diese gemeinsamen Erlebnisse in einer wundervollen Natur stattfinden.

Kein Wunder, dass das die Norweger ihr Friluftsliv am liebsten zusammen mit Freunden oder der Familie praktizieren. Und das fängt schon bei der Erziehung der Kinder an – ein Umstand, der mit dazu beiträgt, dass Norwegen und die skandinavischen Länder in Umfragen regelmäßig in den Top 10 der glücklichsten Länder der Welt landen.

Denn: “Glückliche Kinder wachsen zu glücklichen Erwachsenen heran”, wie es unlängst dieser Artikel auf Fokus online formuliert hat.

Aber das soziale Miteinander und das Pflegen von Beziehungen machen nicht nur glücklich, sondern wirken sogar lebensverlängernd!

Das ist jedenfalls das Ergebnis einer umfangreichen Meta-Studie (hier ist der Originaltext der Studie verfügbar), in der über 150 Einzelstudien mit mehr als 300.000 Teilnehmern analysiert wurden und die zu einem klaren Ergebnis kommt:

Personen, die intensive Kontakte zu anderen Menschen pflegen, haben eine längere Lebenserwartung. Im Gegensatz dazu sind Einsamkeit und das Fehlen sozialer Bindungen etwa so schädlich, wie wenn man 15 Zigaretten pro Tag raucht und sogar doppelt so schädlich wie Adipositas (Fettleibigkeit).

Die Wirkung der Natur auf die Gesundheit

Dazu kommt noch, dass die Natur selbst bereits vielfältige positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Und das umfasst sowohl die körperliche, als auch die mentale Ebene der Gesundheit.

Natur tut dem Körper gut

Als die japanische Regierung in den 1980er-Jahren das Waldbaden (in Japan Shinrin-yoku genannt) als Möglichkeit zur Gesundheitsprävention entdeckte und der Bevölkerung empfahl, wurden die damaligen Marketingmaßnahmen durch umfangreiche wissenschaftliche Untersuchungen begleitet.

Dabei stellte sich heraus, dass der intensive Aufenthalt in der Natur nicht nur die Konzentration des Stresshormons Cortisol senkte, sondern sogar das Wachstum einer speziellen Unterart von weißen Blutkörperchen angeregt wurde. Diese natürlichen Killerzellen sind ein essentieller Bestandteil der Krebsabwehr des Immunsystems.

Der Aufenthalt in der Natur senkte in den Studien zudem die Herzfrequenz und wirkte sich bei Studienteilnehmern positiv auf das Herz-Kreislauf-System und den Blutdruck aus.

Diese heilsame Wirkung des Waldes ist mittlerweile vielfach wissenschaftlich belegt.

Aber der Wald wirkt nicht nur positiv auf unsere körperliche Gesundheit. Das bewusste Eintauchen in die Atmosphäre des Waldes – was letztlich die Essenz des Waldbadens ist – hilft uns insgesamt, wieder richtig zur Ruhe zu kommen und hat gleichermaßen positive Auswirkungen auf Körper und Psyche (dazu gleich noch mehr).

Stress abbauen durch einen Waldspaziergang, einfach mal die Seele baumeln lassen und der Natur ganz nah sein. All das sind Geschenke, die die Natur uns bietet und die du auch in einem Wald in deiner Nähe finden kannst.

Mehr zum Thema Waldbaden findest du übrigens in diesem Artikel hier bei Flowfeather.

Friluftsliv ist aber nicht das gleiche wie Waldbaden, obwohl es viele Parallelen gibt. Beim Friluftsliv geht es nämlich auch darum, aktiv in der Natur zu sein. Aktivitäten in der Natur, wie Wandern, Fahrradfahren oder Kanufahren, trainieren das Herz-Kreislauf-System, kurbeln der Stoffwechsel an und tragen so dazu bei, das Risiko für Übergewicht und damit verbundene Krankheiten zu reduzieren.

So wird unser Körper auf natürliche Weise trainiert und gestärkt. Gleichzeitig bekommen wir frische Luft, jede Menge Sauerstoff und Vitamin D von der Sonne, was ebenfalls eine positive Wirkung auf unser Immunsystem hat.

Entspannung in der Natur finden: Auswirkungen der Natur auf die mentale Gesundheit

Fast noch spektakulärer als die Auswirkungen des Aufenthalts in der Natur auf unsere körperliche Gesundheit sind die bereits erwähnten Auswirkungen eines häufigen und intensiven Kontakts mit der Natur auf unsere mentale Gesundheit.

Das kann ich nicht nur aus meiner persönlichen Erfahrung heraus bestätigen, das bestätigt auch die Wissenschaft:

In einer groß angelegten Studie der University of Exeter im Jahr 2013 wurden die Daten von 1.000 Versuchsteilnehmern untersucht, die innerhalb von England umgezogen waren.

Es stellte sich heraus, dass diejenigen, die in Bezirke mit viel Natur umgezogen waren, im Durchschnitt eine bessere mentale Gesundheit aufwiesen als diejenigen, die das nicht taten.

Der Effekt hielt über mehrere Jahre an und zeigt eindrucksvoll die positiven Auswirkungen der Natur auf die Psyche und die mentale Gesundheit.

Noch entspannender auf die menschliche Psyche als die grüne Natur scheint allerdings eine Umgebung zu sein, in der Wasser ein wichtiges Element ist.

Das ist das Ergebnis einer gemeinsam von der London School of Economics und der University of Sussex durchgeführten Studie, in der rund 20.000 Menschen per Handy-App in regelmäßigen Abständen ihr aktuelles Glücksempfinden dokumentierten.

Die Daten wurden anschließend mit dem jeweiligen Aufenthaltsorten zum Zeitpunkt der Eingabe abgeglichen.

Heraus kam, dass Menschen, die sich in der Natur aufhielten, generell glücklicher waren. Am glücklichsten waren aber die Menschen, die sich am Meer und in Küstenregionen aufhielten.

Fazit:

Entspannung in der Natur zu finden, scheint dann besonders einfach zu gelingen, wenn das Element Wasser in irgendeiner Form vorhanden ist – egal, ob in Form einer Meeres- und Küstenlandschaft, als See oder Teich in einem Stadtpark oder auch nur als Brunnen.

Das BlueHealth Projekt der University of Exeter hat sich dieser besonderen Bedeutung des Wassers für die mentale Gesundheit verschrieben und untersucht Möglichkeiten, sog. “Blue Spaces” in städtischen Regionen für die Bewohner verfügbar zu machen.

Sind solche “Blue Spaces” dann noch in eine natürliche Landschaft mit viel Grün (die sog. “Green Spaces”) eingebettet, ist die positive Wirkung auf die Psyche und die mentale Gesundheit am stärksten.

Entspannung in der Natur finden: Meine 10 Tipps für dein persönliches Friluftsliv-Erlebnis

1) Plane deine ganz persönlichen Frilufts-Erlebnisse in deinem Kalender ein

Wenn wir im Alltagsstress sind, neigen wir dazu, als erstes die Dinge zu streichen und zu vergessen, die uns eigentlich gut tun würden.

Wir nehmen uns dann keine Zeit mehr, um uns um uns selbst und um unsere Bedürfnisse zu kümmern.

Ein Spaziergang im Wald? Keine Zeit.

Mit Freunden auf eine Runde durch den Stadtpark treffen? Keine Zeit.

Eine Fahrradtour am Wochenende? Keine Zeit.

Wenn wir im Stress sind, schalten Körper und Geist schnell in den Überlebensmodus. Und in dem ist eben kein Platz für die schönen Dinge, die uns so guttun würden.

“Die richtige Zeit zum Entspannen ist, wenn du keine Zeit dafür hast”, sagt der amerikanische Journalist Sydney J. Harris treffend.

Deshalb:

Trage dir deine persönlichen Friluftsliv-Termine in deinen Kalender ein, BEVOR du im Stress bist. Dann stehen die Chancen gut, dass du auch und gerade dann Entspannung in der Natur finden wirst, wenn du sie am dringendsten brauchst.

2) Mit einem persönlichen Lieblingsplatz Entspannung in der Natur finden

Sich einen ganz besonderen Lieblingsplatz in der Natur zu suchen, kann eine wunderbare Möglichkeit sein, um auch in stressigen Zeiten, wenn wir wenig Zeit haben, Entspannung in der Natur zu finden.

Zum einen ermöglicht der regelmäßige Aufenthalt an einem solchen Platz, sich viel tiefer mit der Natur um einen herum zu verbinden, als wenn man einfach nur ein- oder zweimal an einer Stelle vorbeikommt und einen kurzen Blick auf die Natur um einen herum wirft.

Durch die tiefere Verbindung mit der Natur um uns herum, spüren wir dir positiven Auswirkungen der Natur auf Körper, Geist & Seele schneller, als wir es normalerweise tun und die Wirkungen sind auch tiefgehender.

Zum anderen wirkt so eine persönliche Lieblingsstelle auch wie ein Erinnerungshilfe, die dafür sorgt, dass man sich automatisch entspannt, wenn man an seinen Lieblingsplatz in der Natur kommt.

Im NLP (dem neurolinguistischen Programmieren) spricht man von einem “Anker”: Die Entspannung wird quasi mit dem besonderen Lieblingsplatz verankert, so dass beide miteinander verbunden sind – ganz ähnlich wie ein besonderes Lied, das man im Urlaub gehört hat und das einen gleich wieder in die Urlaubsstimmung zurückversetzt, wenn man es hört.

Beides – die tiefere Verbindung mit der Natur und die Verankerung mit der Entspannung – trägt dazu bei, dass wir uns an unserem Lieblingsplatz besonders gut regenerieren und erholen können.

Und so ein Lieblingsplatz muss auch nicht unbedingt in spektakulärer Natur liegen. Dein Lieblingsplatz kann auch einfach “nur” eine Bank in einem Park in der Nähe sein. Oder sogar der eigene Balkon. Wichtig ist nur, dass du draußen bist und du an deinem Lieblingsplatz ein Gefühl von Verbundenheit mit der Natur spürst.

3) Nimm dir Zeit für die Stille

In der Natur gibt es oft Momente der Stille und des Friedens. Meist bemerken wir solche Momente allerdings gar nicht, weil wir gedankenlos daran vorbeilaufen.

Versuche, hin und wieder etwas achtsamer draußen unterwegs zu sein, um solche wertvollen Momente nicht zu verpassen.

Vielleicht siehst du eine besonders schöne Blume am Wegesrand und nimmst dir die Zeit, an der Blume zu riechen. Oder du entdeckst unterwegs einen imposanten Baum und nimmst dir die Zeit, einmal tief ein- und auszuatmen und dich in Gedanken bei dem Baum für den Sauerstoff zu bedanken, den der Baum dir schenkt.

Wenn es draußen in einem begrenzten Gebiet regnet und gleichzeitig etwas weiter weg die Sonne scheint, kann man oft einen wundervollen Regenbogen sehen.

Nimm dir die Zeit, solche Naturphänomene bewusst und mit offenem Geist wahrzunehmen.

Achtsamkeit als Schlüssel

Ein wichtiger Schlüssel dazu: Achtsamkeit.

Sei achtsam gegenüber dir selbst, anderen Menschen und allem Lebendigen um dich herum. Nimm bewusst die Schönheit und die Details der Natur wahr, das Flüstern der Blätter im Wind oder die Farbenpracht einer Blumenwiese. Spüre die Erde unter deinen Füßen, das Wasser an deinem Körper, den Wind in deinem Haar und die Sonne auf deiner Haut.

So vertiefst du deine Verbindung zur Natur um dich herum und entwickelst gleichzeitig ein Gefühl innerer Balance – denn je mehr wir uns mit der Natur verbinden, desto näher kommen wir der eigenen inneren Mitte.

Der Mensch ist ein “Erdwesen”

Wusstest du: “Mensch” heißt auf Englisch “Human being”. Das Wort “Human” (bei uns zum Beispiel auch im Wort “Humanismus” oder im Adjektiv “human” enthalten) kommt vom lateinischen “humus” für Erde, Boden oder Erdboden.

Ein Mensch, also ein “Human being” ist ein Wesen des Erdbodens. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes “Erdwesen” und je mehr wir uns dieser Wurzeln wieder bewusst werden, desto näher kommen wir unserer wahren Natur als Mensch.

Nimm dir regelmäßig die Zeit, dir dieser Verbindung zur Erde wieder bewusst zu werden.

4) Lerne so viel wie möglich über die Natur

Wenn wir mit einem Menschen befreundet sind, wollen wir möglichst viel über ihn erfahren. Wir wollen wissen, wie sein Tag war, welche Probleme er gerade mit sich herumträgt und welche schönen Momente er erlebt.

In Partnerschaften kennen wir unseren Partner nach einiger Zeit in- und auswendig. Wir wissen, welche besonderen Charakterzüge unser Partner hat, welche Gewohnheiten er hat, welche Träume und Wünsche ihn beschäftigen und was ihm Sorgen bereitet.

Und je mehr wir über unseren Partner wissen, desto tiefer ist die Verbindung zu ihm. Wir wissen, wie unser Partner “tickt” und erfassen intuitiv, was gerade in ihm vorgeht.

Mit der Natur befreundet sein

Wenn wir mit der Natur befreundet sein wollen, ist das genauso.

Je mehr wir über die Natur wissen, desto tiefer ist die Verbindung zu ihr. So wird die Kommunikation mit der Natur immer intuitiver und wir können auf diese Weise in der Natur zu wichtigen Erkenntnissen und Einsichten nicht nur über die Natur, sondern auch über uns selbst und unser Leben gelangen.

Tatsächlich kann diese sehr subtile, intuitive Kommunikation eine Quelle tiefer Weisheit im Leben werden.

Wie kannst du dein Wissen über die Natur vertiefen?

Nimm an geführten Natur-Exkursionen teil. Schließe dich einer geführten Wanderung, einer Vogelbeobachtungstour oder anderen organisierten Aktivitäten in der Natur an.

Schaue dir Reportagen über die Natur im Fernsehen an. Lies Bücher, die sich mit den Zusammenhängen in der Natur befassen. Oder höre dir Radio- und Podcastfolgen an, die sich mit biologischen und ökologischen Themen befassen.

So lernst du nach und nach immer mehr über die Natur um dich herum und vertiefst so deine Verbindung zur Natur weiter.

5) Probiere verschiedene Aktivitäten aus, mit denen du deine Form der Entspannung in der Natur finden kannst

Draußen in der Natur zu sein, hat aus sich heraus bereits einen hohen Wert. Beim Friluftsliv geht es aber auch darum, draußen aktiv etwas zu unternehmen – egal, ob wandern, paddeln, Rad fahren, fischen (was in Norwegen sehr beliebt ist) oder was auch immer.

Nur, was passt zu einem? Welche Aktivität macht Spaß und verbindet einen gleichzeitig tiefer mit der Natur?

Das ist für jeden etwas anderes.

Und hier hilft nur: Ausprobieren!

Ein sehr guter Freund von mir hat mit seiner Frau zusammen genau das gemacht. Sie haben für einige Jahre alles Mögliche ausprobiert: Gemeinsame Fahrradtouren, Motorrad fahren, Ski fahren, Wandern.

Gefunden haben sie schließlich etwas, was sie sowohl intensiv mit der Natur verbindet, als ihnen auch richtig viel Spaß macht: Segeln.

Heute sind sie begeisterte Segler und verbringen jede freie Minute auf dem Wasser.

Und haben damit ihre ganz persönliche Variante des Friluftsliv gefunden.

Mache es genauso und probiere verschiedene Dinge aus. So findest du ebenfalls deine ganz persönliche Friluftsliv-Aktivität, mit der du Entspannung in der Natur finden kannst und so zwischendurch immer wieder auftanken kannst.

6) Warte nicht auf das große Abenteuer, wenn du das kleine haben kannst

Oft leben wir in unseren Träumen und malen uns in Gedanken alles aus, was wir machen würden, wenn wir denn die Möglichkeit dazu hätten.

Bei mir ist es das Wohnmobil, mit dem ich durch Skandinavien fahre, einsame Gegenden entdecke und tolle Landschaftsfotos mache.

So wichtig es auch ist, solche Träume zu haben, um sie vielleicht irgendwann auch einmal umzusetzen: Wenn diese Träume uns davon abhalten, heute das zu tun, was möglich ist, dann sollten wir unsere Träume einen Moment zur Seite legen und in das Hier und Jetzt zurückkehren.

Denn machen und tun können wir nur im Jetzt.

“Leben ist immer jetzt und niemals nicht jetzt!”, sagt der spirituelle Lehrer Eckart Tolle.

Für mich bedeutet das zum Beispiel, dass ich regelmäßig mit meiner Kamera rausgehe und den Wald vor der Haustür fotografiere.

Das ist immer noch besser, als zu Hause zu sitzen, von meinem Wohnmobil in Skandinavien zu träumen, aber keinen Fuß vor die Tür zu setzen.

Von “Kanu-Kassel”, einem Kanufahrer-Urgestein aus Freigericht in Hessen, stammt das Zitat “Lieber das kleine Abenteuer vor der Haustür, das man macht, als das große, von dem man nur träumt”.

Recht hat er, auch wenn das Beste natürlich wäre, sowohl das kleine, als auch das große Abenteuer zu unternehmen.

Aber: Eins ist größer als Null und deshalb solltest du überlegen, was du heute tun kannst, um mehr Natur in dein Leben zu bringen, umso deine ganz persönliche Art des Friluftsliv zu finden..

7) Schlafe unter freiem Himmel

Am Anfang dieses Beitrags hatte ich die Rentnergruppe aus Norwegen erwähnt, die sich entschieden hatte, eine Nacht im Zelt an einem wundervollen See zu verbringen.

So eine Übernachtung im Freien ist wie ein kleines Abenteuer für sich und kann ein Erlebnis sein, an dass man sich noch viele Jahre erinnert.

Friluftsliv pur!

Und noch intensiver wird das Erlebnis, wenn du nicht nur wie wir und die Rentnergruppe damals im Zelt, sondern komplett im Freien unter dem Sternenhimmel schläfst (in Norwegen empfiehlt sich dafür aber auf jeden Fall ein Mückennetz 😉).

Wenn dir das zu gefährlich erscheint, kannst du so eine Nacht unter den Sternen auch im eigenen Garten oder im eigenen Balkon erleben.

Egal in welcher Form, eine solche Nacht draußen in der freien Natur verbindet dich auf eine ganz besondere Weise wieder mit der Natur.

8) Entspannung in der Natur finden durch “Digital Detox”

Wir sind es gewohnt, permanent erreichbar zu sein und unser Handy als ständigen Begleiter jederzeit dabei zu haben.

Im Schnitt schauen Menschen in Deutschland 30x am Tag auf ihr Handy – junge Menschen sogar fast doppelt so häufig. Das ist das Ergebnis einer Studie der Wirtschaftsberatung Deloitte, bei der 2.000 Handynutzer unter anderem nach der Häufigkeit ihrer Smartphone-Nutzung befragt wurden.

Brisant:

Eine Studie der Universität Gävle in Schweden konnte zeigen, dass die häufige Nutzung des Handys das Risiko für mentale Erkrankungen, wie zum Beispiel Depressionen, erhöht.

Das Handy einmal auszuschalten oder vielleicht sogar ganz zu Hause zu lassen, ist also mit Sicherheit eine gute Idee.

Und wo ginge das besser, als in der Natur?

Wenn du also das nächste Mal im Grünen unterwegs bist, schalte dein Handy doch einmal aus oder lasse es bewusst zu Hause und nutze die Auszeit in der Natur, um vollständig im Hier und Jetzt zu sein und dich auf deine Sinne und die Umgebung zu konzentrieren.

So kannst du viel schneller und effektiver Entspannung in der Natur finden, als wenn du rund um die Uhr erreichbar und permanent von WhatsApp & Co abgelenkt bist.

9) Entdecke neue Orte

Vor vielen, vielen Jahren (Jahrzehnten trifft es wohl besser 😉) hatte ich während meines Biologiestudiums in meiner WG einen Mitbewohner, der in regelmäßigen Abständen etwas sehr Interessantes gemacht hat.

Er hat ein paar Sachen zusammengepackt, sich einen Kompass genommen und ist losgegangen: Immer in einer geraden Linie, egal, wohin der Weg ihn führte.

Einzige Ausnahme: Wenn er auf Privatgelände oder wirklich unüberwindbare Hindernisse stieß.

Abgesehen davon führte ihn sein Weg immer geradeaus.

Auf diese Weise wollte er eine neue Perspektive auf die gewohnte Umgebung bekommen und neue Orte kennenlernen.

Beides hat sehr gut funktioniert.

Du musst aber gar nicht so abenteuerlich unterwegs sein, um Neues zu entdecken.

Nimm einfach hin und wieder einmal einen neuen Weg oder fahre an einen Ort, an dem du noch nie gewesen bist.

Ich bin zum Beispiel mit meinem Hund Jacky viel draußen unterwegs. Und normalerweise hat man als Hundehalter ja so seine festen Wege, die man immer wieder nimmt.

Von Zeit zu Zeit macht Jacky dann aber an den Wegkreuzungen deutlich, dass er lieber eine andere Abzweigung oder einen anderen Weg nehmen würde, als wir das normalerweise tun.

Einige der schönsten Wege und Stellen habe ich entdeckt, wenn ich dem nachgegeben habe und mit Jacky solche neuen Wege gegangen bin.

Also: Verlasse gelegentlich deine vertrauten Wege und erkunde neue Gebiete. Es gibt so viele wunderschöne Orte in der Natur zu entdecken.

Öffne dich für die neuen Erfahrungen und lass dich überraschen.

So kannst du selbst in einer scheinbar bekannten und langweiligen Gegend das eine oder andere Kleinod entdecken und Entspannung in der Natur finden an Stellen, die du sonst nie entdeckt hättest.

10) Dokumentiere deine Erinnerungen

Eine gute Möglichkeit, seine Friluftsliv-Erfahrung zu intensivieren, besteht darin, seine Erlebnisse draußen in der Natur in irgendeiner Form festzuhalten.

Durch das Dokumentieren solcher Erlebnisse befasst man sich automatisch viel intensiver mit der Umgebung und ist auch automatisch viel mehr im Hier und Jetzt.

Und du weißt ja: Das Jetzt ist der einzige Moment, der wirklich zählt. Alles andere sind Erinnerungen an die Vergangenheit oder Pläne und Träume über die Zukunft.

Ein weiterer Vorteil einer solchen Dokumentation:

Durch das Festhalten dieser Erinnerungen kannst du sie immer wieder lebendig werden lassen und dich daran erfreuen, selbst wenn du gerade nicht draußen sein kannst.

Wie du deine Erinnerungen festhältst, spielt dabei keine Rolle.

Für mich bedeutet das vor allem, zu fotografieren. Wenn ich mit der Kamera im Wald oder irgendwo anders in der Natur unterwegs bin, komme ich ganz automatisch wieder zu mir, werde innerlich wieder ruhig und komme entspannt und gelassen aus so einer “Fotosession” wieder in den Alltag zurück.

Du kannst aber zum Beispiel auch ein Tagebuch über deine Naturerfahrungen führen. In so einem Tagebuch oder Wildnis Journal kannst du Zeichnungen einfügen, deine Gedanken notieren oder sogar kleine Gedichte – sog. Haikus – schreiben.

Oder du machst etwas ganz anderes, um deine Erlebnisse festzuhalten.

Probiere einfach einmal aus, welche Form der Dokumentation deiner Erlebnisse dir am meisten zusagt und ob das Festhalten deiner Friluftsliv-Erlebnisse dir hilft, entspannter und gelassener zu werden.

Die meisten werden feststellen, dass so eine Dokumentation eine gute Möglichkeit ist, Entspannung in der Natur zu finden und wieder in seine Mitte zu kommen.

Fazit

Das Konzept des Friluftsliv aus Norwegen zielt darauf ab, durch bewussten Aufenthalt in der Natur Entspannung und Regeneration zu finden. Es beinhaltet körperliche Aktivitäten wie Wandern, Klettern oder Paddeln genauso, wie das bewusste Wahrnehmen der Natur und Achtsamkeit.

Das norwegische Friluftsliv ist eine Lebensphilosophie, die fest in die norwegische Kultur verankert ist und die Verbundenheit des Menschen mit der Natur betont. Es fördert die Erfüllung menschlicher Ur-Bedürfnisse und stärkt soziale Bindungen untereinander.

Wie sehr das “Friluftsliv” in der norwegischen Kultur verankert ist, wird sehr schön in diesem Artikel von Visit Norway deutlich.

Und: Friluftsliv wird zunehmend auch als wirksames Mittel gegen Stress gesehen, denn mit dem Konzept des Friluftsliv lässt sich wunderbar Entspannung in der Natur finden.

Dabei hat der Aufenthalt in der Natur vielfältige positive Auswirkungen auf die körperliche und mentale Gesundheit, einschließlich der Senkung der Konzentration des Stresshormons Cortisol, der Stärkung des Immunsystems und der Verbesserung der mentalen Gesundheit.

Aktivitäten wie Wandern, Radfahren, Kanufahren oder auch einfach nur das in der Natur sein, stellen gute Möglichkeiten dar, den Alltagsstress hinter sich zu lassen und entspannter und gelassener in den Alltag zurückzukehren.

Sich ausreichend Zeit für Stille zu nehmen, das Handy öfters einmal auszuschalten (Digital Detox), neue Orte zu entdecken und seine Erlebnisse und Erinnerungen festzuhalten sind weitere Möglichkeiten, um das Friluftsliv-Erlebnis intensiver zu gestalten.

Insgesamt bietet das Friluftsliv eine wunderbare Möglichkeit, sich in der Natur zu entspannen und wieder ins Gleichgewicht zu kommen.