
Bestimmt kennst du die Steinpyramiden, die in touristischen Gebieten die Wanderwege und Ufer von Bächen entlang solcher Wege zieren.
Viele Menschen verbinden mit solchen kleinen Steinpyramiden auch Gedanken an Wellness, Achtsamkeit und Meditation.
Nicht ganz ohne Grund, denn das Aufeinanderstapeln der kleinen Steinchen erfordert viel Konzentration und eine ruhige Hand.
Wer so ganz vertieft in das Erstellen seiner Steinpyramide ist, hat einfach keine Kapazitäten mehr frei, um noch seinen sorgenvollen Gedanken nachzuhängen.
Deshalb eignet sich das Bauen solcher kleinen Steinskulpturen auch wunderbar, um wieder zur Ruhe zu kommen und für eine Zeit lang den allgegenwärtigen Stress hinter sich zu lassen.
Positiver Nebeneffekt: Beim Aufeinanderstapeln der Steine arbeitest du mit Naturmaterialien. Die haptische Erfahrung dabei beruhigt und trägt nachweislich zur Entspannung bei.
Wenn du also das nächste Mal draußen in der Natur unterwegs bist, baue doch einfach mal so eine kleine Steinpyramide und lass dich überraschen, wie beruhigend das auf deine Nerven wirken kann.
Das hat auch Michael Grab getan und die Ergebnisse sind wirklich atemberaubend.
Natürlich kannst du auch mit anderen Naturmaterialien wundervolle Dinge bauen - lass dich einfach von deiner Phantasie inspirieren und werde kreativ.
Du kannst dir auch eine Hand voll Steine zum Beispiel aus einem Baumarkt besorgen und zu Hause immer dann nutzen, wenn du mal eine Stress-Auszeit brauchst. Auch das funktioniert wunderbar!
Aber Achtung:
Wenn du Steine aus der Natur nimmst, lege die Steine anschließend bitte wieder dahin zurück, wo du sie hergenommen hast. Die Unterseiten der Steine sind wichtige Lebensräume für viele kleine Tiere, die wiederum als Nahrung für größere Tiere dienen. An manchen Bachläufen in touristischen Gebieten gibt es bereits kaum noch Fische, weil die Steine, deren Unterseiten eigentlich den Lebensraum für die Insekten und Wassertiere bilden, die als Nahrung für die Fische dienen, als Steinpyramiden am Ufer der Bäche stehen.