Eine Frau umarmt einen Baum mit ihren Händen.

Nichts gibt einem in schwierigen Zeiten mehr Halt, als eine starke Schulter zum Anlehnen.

Eine Schulter hat ein Baum zwar nicht, aber stark ist er auf jeden Fall.

Wenn du also mal so richtig im Stress bist (oder auch, wenn du ganz entspannt bist), dann mache doch einfach mal etwas ganz Verrücktes: Umarme einen Baum!

Dabei ist das Baum umarmen oder “Tree Huggin”, wie die Amerikaner es nennen, gar nicht so verrückt, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat.

Wer einmal wirklich einen Baum umarmt hat (oder sich einfach nur an einen Baum gelehnt hat), der weiß, dass dabei eine ganz besondere Energie zwischen einem selbst und dem Baum fließt.

Glaubst du nicht?

Dann versuche einmal, eine Litfaßsäule zu umarmen. Ich bin mir sicher, dass du einen Unterschied bemerken wirst 😉.

Die Energie, die man spürt, wenn man sich vertrauensvoll an einen Baum lehnt oder ihn sogar umarmt, ist geeignet, uns innerlich zu stärken und – im wahrsten Sinne des Wortes – aufzurichten.

Und falls du immer noch skeptisch bist: Wissenschaftlich bestätigt ist, dass Bäume eine Reihe von Stoffen abgeben, die sich sehr positiv auf unser Stresserleben und unsere Gesundheit auswirken (die sog. Terpene und Phytoncide).

Und rate, wo die Konzentration dieser Stoffe am höchsten ist? Richtig, in 1-2m Höhe über dem Erdboden im Stammbereich des Baumes. Also genau da, wo wir beim Baum umarmen unsere Nase haben!