Boxatmung

Die Boxatmung ist eine von vielen Atemtechniken, die du nutzen kannst, um schnell wieder in deine Ruhe zu finden. Dabei ist die Boxatmung ziemlich einfach, auch wenn sie am Anfang etwas ungewohnt sein kann.

Bei der Boxatmung sind Ein- und Ausatmen sowie die Pausen zwischen den Atemzügen jeweils gleich lang. Meist wird empfohlen, dabei jeweils bis 4 zu zählen.

Also:

  • Einatmen: Bis 4 zählen
  • Luft anhalten: Bis 4 zählen
  • Ausatmen: Bis 4 zählen
  • Atempause: Wieder bis 4 zählen

Wie lange du auf diese Weise atmen solltest, hängt von dir ab. Am Anfang reichen 2-3 Minuten, später kannst du die Länge der Atemübung dann steigern.

Gerade am Anfang kann das allerdings noch etwas anstrengend sein. Du kannst natürlich deinen Zählrhythmus dann entsprechend anpassen und zum Beispiel nur bis 2 oder bis 3 zählen. Wichtig ist nur, dass die jeweiligen Abschnitte gleich lang sind.

Und falls es dir wie mit geht und das Zählen dich eher ablenkt als entspannt, kannst du natürlich bei den Zeiten auch einfach nur nach deinem Gefühl gehen. Probiere einfach aus, was für dich am besten funktioniert.

Die Boxatmung entspannt den Körper, vertieft die Atmung und verringert so das Stressempfunden. Gleichzeitig wird die Sauerstoffzufuhr ins Blut verbessert und die die Konzentrationsfähigkeit gesteigert. Vor dem Einschlafen kann die Boxatmung die Schlafqualität verbessern und das Einschlafen erleichtern.

Wie bei allen Atemübungen gilt natürlich: Falls dir schwindlig sein sollte, höre mit der Atemübung auf. Falls du unsicher sein solltest, wie du auf die Atemübung reagierst, solltest du die Übung im Sitzen durchführen.

Übrigens: Wenn du die Übung in der freien Natur machst (z.B. in einem schönen Wald), wird die Wirkung noch intensiver. Das gilt für viele der Mini-Übungen, die ich dir hier vorstelle.