Information Overload: Eine Person mit einem roten Rucksack steht vor einer Wand, die mit zahlreichen aufgeschlagenen Zeitschriftenseiten bedeckt ist.

Wir alle sind tagtäglich einer wahren Flut an Informationen ausgesetzt - Informationen, die unser Gehirn permanent verarbeiten muss.

Alleine schon der morgendliche Weg durch den Berufsverkehr ist ein wahrer Marathonlauf für das Gehirn.

Glaubst du nicht? Elon Musk hat gerade den größten Supercomputer der Welt gebaut, um Autos das autonome Fahren beizubringen. Das zeigt, welche riesigen Datenmengen alleine beim Autofahren verarbeitet werden müssen.

Dazu kommen: Nachrichten, Durchsagen, Social Media Benachrichtigungen, Telefonanrufe, Werbung an allen Ecken, jede Menge Geräusche um uns herum, Newsletter, Terminerinnerungen auf dem Handy und tausend Dinge mehr.

Die Folge: Information Overload.

Unser Gehirn wird durch all die Informationen einfach irgendwann müde. Oder vielleicht sollte man besser sagen: Es läuft heiß. Denn so fühlt es sich an, wenn das Gehirn permanent auf Hochtouren arbeiten muss.

Höchste Zeit also, dem Gehirn regelmäßig eine Pause zu können.

Mein Vorschlag dazu: Nimm dir öfters einmal (vielleicht sogar jeden Tag) eine kleine Auszeit - einen 5-Minuten-Reset.

Schalte dafür für 5 Minuten das Handy und alle Geräte mit einem Display aus, lege alle Bücher und Zeitschriften weg. Mache auch die Musik und alles andere, was dich ablenkt, für diese kurze Zeit aus.

Und dann...

...machst du einfach mal für 5 Minuten gar nichts!

Lass dich überraschen, was passiert. Welche Gedanken durch deinen Kopf gehen oder welche Gefühle du in dir wahrnehmen kannst.

Es geht bei dieser Übung tatsächlich darum, nichts Bestimmtes zu machen oder zu erreichen.

Früher hätte man gesagt, Muße zu finden.

Am Anfang ist das vielleicht etwas ungewohnt und macht vielleicht sogar etwas Angst, so auf sich selbst zurückgeworfen zu sein. Aber du kannst die Übung ja auch kürzer machen oder unterbrechen, wenn es dir zu viel wird.

Es lohnt sich aber auf jeden Fall, denn hinterher fühlst du dich ruhiger und klarer - so geht es mir jedenfalls meist nach der Übung. Und die Übung verbindet dich wieder mit der Natur - in dem Fall deiner eigenen Natur.

Denn auf sich selbst zurückgeworfen zu werden bedeutet eben auch, bei sich selbst zu sein - der eigenen Natur, wenn man so viel.

Mache diese kleine Übung doch zu einem festen Bestandteil deines Tagesablauf und gönn´ deinem Gehirn öfters mal die Ruhe, die es verdient!