
Vielen Menschen fällt es schwer, sich nach einem anstrengenden Arbeitstag zu entspannen. Allzu oft nehmen wir die Sorgen, Anspannungen und den Stress des Tages mit in die Nacht - mit dem Ergebnis, dass wir schlecht schlafen und am nächsten Tagen unerholt in den Tag starten.
Diese kleine Übung kann dir helfen, dich nach einem langen Tag ganz bewusst zu entspannen und die Sorgen des Tages hinter dir zu lassen.
Wie funktioniert´s?
Interessanterweise gibt es einige Punkte an bzw. in unserem Körper, die für die Entspannung eine zentrale Rolle zu spielen scheinen. Wenn wir diese Punkte bewusst entspannen, entspannt sich der ganze Körper.
Zu diesen Punkten gehören:
- die Augen,
- die Zunge
- der Kehlkopf,
- die Kopfhaut,
- die Kiefergelenke
- die Schultern,
- die Magengegend
Für diese Mikroübung gehst du einfach nacheinander alle oder auch nur einen Teil dieser Punkte durch, fokussierst dich mit deiner Aufmerksamkeit auf diese Punkte und entspannst sie für ganz bewusst für einige Sekunden.
Der Rest der Körpers entspannt sich dadurch ebenfalls.
Selbst wenn du nur einen einzigen Punkt auf diese Weise aktiv entspannst, kann sich der ganze Körper dadurch entspannen.
Eine - wie ich finde - noch effektivere Möglichkeit ist das Einbinden von Naturbildern in diese Übung:
Was in der Natur steht für dich ganz besonders für ein Gefühl der Entspannung? Bei mir ist es zum Beispiel das Bild eines still und ruhig daliegenden Bergsees.
Wenn du dein "Entspannungsmotiv" gefunden hast, versuche, dir vor deinem inneren Auge ein Bild davon zu machen.
Dann verschiebst du dieses Bild innerlich während der oben beschriebenen Übung einfach an den jeweiligen Punkt, auf den du dich gerade fokussierst und den du bewusst entspannst.
Da dein Unterbewusstsein mit dem Bild das Gefühl der Entspannung verbindet, verstärkst du auf diese Weise nochmals den Effekt der Übung.
Noch entspannender wird die Übung, wenn du nach dem bewussten Entspannen der Körperpunkte das Bild vor deinem inneren Auge richtig groß werden lässt und sozusagen innerlich in das Bild hineintrittst.
Probiere die Übung einfach mal aus. Du wirst sehen, dass du damit eine deutlich spürbare Entspannung erreichen kannst.
Übrigens: Es müssen auch nicht unbedingt Bilder aus der Natur sein, die du für diese Übung nutzt (obwohl die aufgrund unserer Prägung auf die Natur meist sehr gut funktionieren).
Falls du also ein anderes Bild für die Übung findest, dass für dich das Gefühl der Entspannung besser transportiert, kannst du das natürlich auch nutzen.