Ein junger Fichtensetzling wächst auf einem moosbedeckten Waldboden, beleuchtet durch das Sonnenlicht, das durch die Bäume fällt.

Von Zeit zu Zeit das Handy einfach mal zu Hause zu lassen und mit “Digital Detox” in der Natur etwas mehr Ruhe und Entspannung in sein Leben zu bringen, ist eine sehr gute Idee.

Wenn du aber dein Handy lieber dabei hast, während du im Wald unterwegs bist, dann probiere dabei doch einmal die Übung “Ganz nah dran” aus.

Fast alle modernen Handy verfügen nämlich über eine Kamera mit einem Makro-Modus.

Und damit kannst du ganz wunderbare Bilder von den kleinen Dingen in der Natur machen, an denen wir sonst meist achtlos vorbeilaufen.

Das ist nicht nur eine sehr gute Achtsamkeitsübung, die den Blick auf die verborgenen Schönheiten im Leben schult, sondern bringt dich auch in einen engen Kontakt mit der Natur.

Eben weil du “ganz nah dran” bist.

Und wenn du dabei Dinge am Waldboden fotografierst, profitierst du zusätzlich. Denn dann nimmst du automatisch beim Fotografieren mit jedem Atemzug den “Mikrobennebel” des Waldes auf.

Im Waldboden leben nämlich extrem viele Bakterien. So viele, dass es in einer Hand voll Waldboden mehr Bakterien gibt, als Menschen auf der Erde leben.

Diese sog. Umweltbakterien sind nicht nur weitgehend harmlos, sondern sie haben sogar eine sehr positive Wirkung auf die Gesundheit.

Vor allem das Mycobaccterium vaccae ist dabei gut erforscht. In Versuchen an Mäusen konnte gezeigt werden, dass dieses Bakterium die Konzentration von Stresshormonen im Körper senken und die mentalen Fähigkeiten verbessern konnte.

Waldfotografie und insbesondere die Makrofotografie im Wald ist daher eine wunderbare Möglichkeit, Stress und Anspannung hinter sich zu lassen und effektiv etwas für seine Gesundheit zu tun.

Ganz egal, ob klassische Waldfotos oder Makrofotografie, wenn ich mit der Kamera im Wald unterwegs bin, vergesse ich alles um mich herum und bin ganz im Augenblick (einige der Bilder, die dabei entstanden sind, kannst du dir hier anschauen).

Aus den Bildern, die du von deinen “Ganz nah dran” – Streifzügen mitbringst, kannst du dir auch wunderbar ein Fotobuch oder eine Kalender anfertigen.

So kannst du dich auch zu Hause immer wieder daran erinnern, wie du draußen die Bilder gemacht hast und wieder in das Gefühl der Entspannung dabei eintauchen.

Eine Bitte habe ich allerdings noch an dich, wenn du diese Übung machst: Achte darauf, keine Pflanzen zu zertreten, während du deine Fotos machst!