Eine kreative Pinnwand mit wolkenförmigen Ausschnitten und gelben Haftnotizen vor blauem Hintergrund.

Es gibt bereits eine Daily Flow! – Übung, bei der es darum geht, öfters einmal den Blick in den Himmel zu richten.

Denn das absichtslose Beobachten der vorbeiziehenden Wolken am Himmel kann eine sehr beruhigende Wirkung auf uns haben und ist eine Spielwiese für unsere Kreativität (“Da, das ist ein Hase! Genau da, die Wolke etwas weiter links!”).

Du kannst die Übung aber noch ein wenig abwandeln und dann damit nicht hilfreiche Gedanken einfach wegschicken.

Der Hintergrund:

Nicht alle unsere Gedanken sind wirklich nützlich für ein ausgeglichenes, erfülltes und erfolgreiches Leben. Manche Gedanken sind dabei sogar sehr hinderlich.

Viele solcher Gedanken beruhen auf Überzeugungen, die wir uns irgendwann einmal “zugelegt” haben, die aber vielleicht schon längst nicht mehr sinnvoll für uns sind.

Im Coaching spricht man von hinderlichen Glaubenssätzen (“Ich war noch nie gut im Musizieren”, “Ich bin zu alt, um eine neue Sprache zu lernen” etc.).

Und manche dieser Gedanken können auch richtig viel Stress im Leben verursachen. Nimm zum Beispiel den Gedanken “Ich muss immer alles perfekt machen”.

Solch ein Gedanke lässt uns rund um die Uhr nach Wegen suchen, wie wir unsere Arbeit noch ein wenig besser erledigen können.

Auf der Strecke bleiben meist das eigene Wohlbefinden und das Privatleben.

Wenn du einen solchen Gedanken bei dir entdeckt hast, dem du gerne ein wenig seiner Macht über dich nehmen möchtest, dann probiere doch diese Übung einmal aus:

  • Formuliere laut oder still für dich den Gedanken.
  • Schau in den Himmel (für die Übung sollten im Idealfall einzelne Wolkenformationen erkennbar sein).
  • Suche dir eine Wolke aus, mit der du deinen Gedanken auf die Reise schicken möchtest.
  • Jetzt “hefte” den Gedanken in deiner Vorstellung an die Wolke an. Du kannst dir dafür vorstellen, wie dein Gedanke als Post-it an der Wolke befestigt ist. Oder du findest ein Symbol für deinen Gedanken, das du an der Wolke befestigst.
  • Und jetzt beobachte einfach, wie sich die Wolke mit deinem Gedanken auf die Reise weg von dir macht.
  • Schaue der Wolke nach, bis sie sich zusammen mit deinem Gedanken langsam in Luft auflöst oder sich in einer neuen Wolkenformation verliert. Spüre gleichzeitig in dich hinein, wie der alte Gedanke immer mehr seiner Macht über dich verliert.

Auch für diese Übung gilt natürlich wieder, dass du bei ernsthaften Problemen und selbstzerstörerischen Gedanken unbedingt zu einem ausgebildeten Spezialisten gehen solltest!