Ein lächelnder Mann mit der Hand am Kinn.

Vielleicht hast du schon die Mini-Übung “Charlie Brown Technik” gesehen?

Dabei geht es darum, durch eine veränderte Körperhaltung Einfluss auf das eigene Körpererleben und damit auf die eigene Stimmung zu nehmen.

Das funktioniert nicht nur durch eine veränderte Haltung, dazu reicht es bereits aus, nur die Mundwinkel nach oben zu ziehen.

Tatsächlich aktiviert das bewusste Hochziehen der Mundwinkel die gleichen Areale im Gehirn, die auch aktiv sind, wenn wir lächeln.

Und nicht nur das!

Halten wir die Mundwinkel für mindestens 30 Sekunden bewusst nach oben gezogen, fängt der Körper an, diejenigen Hormone (Endorphine) auszuschütten, die auch beim “richtigen” Lächeln ausgeschüttet werden.

Das ist sogar wissenschaftlich nachgewiesen und ist in der Wissenschaft als “Facial-Feedback-Hypothese” bekannt.

Warum also nicht einfach mal den Stress “weglächeln” statt ihn “wegzuatmen”, wie es oft so schön heißt.

Das bedeutet übrigens nicht, dass man mit einer rosaroten Brille durchs Leben gehen und alle Probleme ignorieren sollte.

Aber mit einem Lächeln auf den Lippen findet sich vielleicht schneller eine Lösung für das Problem – den gut gelaunt sind wir einfach kreativer!