Golden Retriever schüttelt Wasser an einem Kiesstrand ab.

Jedes Mal, wenn ich mit meinem Hund unterwegs bin und wir andere Hunde treffen, fällt mir etwas auf:

Nach der Begegnung mit dem fremden Hund schüttelt mein Hund sich einmal von vorne bis hinten kräftig durch.

Er schüttelt damit im wahrsten Sinne des Wortes alle Anspannung und allen Stress aus der vorangegangenen Hundebegegnung ab.

Diese Art des Umgangs mit Stress hat mittlerweile sogar Einzug gehalten in den therapeutischen Bereich und die Traumaverarbeitung und ist dort als “neurogenes Zittern”, TRE (Trauma Releasing Excercises) oder FSR (Faszien Stress Release) bekannt.

Warum nicht also den ganzen Stress einfach mal abschütteln?

Du kannst die Übung zu Hause oder bei deinem nächsten Waldspaziergang machen.

Stell dich einfach aufrecht hin und schüttele deine Hände, Arme, Beine und den ganzen Körper einmal richtig durch! Mache das intuitiv und so, wie es sich für dich gut anfühlt.

Dabei solltest du immer auf deine Möglichkeiten Rücksicht nehmen. Wenn es irgendwo schmerzt, dann solltest du die Übung entsprechend anpassen oder gar nicht machen. Im Zweifelsfall frage vorher deinen Arzt.

Und natürlich solltest du nicht versuchen, mit der Übung in Eigenregie Traumata zu bearbeiten und aufzulösen. Solche Dinge gehören immer in die Hände eines erfahrenen Therapeuten.

Ansonsten aber gilt:

Schüttele deinen Stress und deine Anspannung so oft es geht einfach ab!