
Manchmal sind es die einfachen Dinge, die eine große Wirkung haben können. Und zu diesen Dingen gehört auch diese Mikroübung.
Worum geht´s?
Bestimmt kennst du die Redewendung "Hand aufs Herz" als Aufforderung, authentisch und ehrlich zu einer Sache zu stehen.
Interessanterweise taucht diese Geste - die Hand auf das eigene Herz zu legen - auch auf vielen religiösen Bildern auf.
Es scheint irgendetwas zu bewirken, wenn man die Hand auf das eigene Herz legt. Und tatsächlich gibt es Studien, die zeigen, dass das Auflegen der Hand auf das eigene Herz
- die Konzentration des Stresshormons Cortisol senken und dadurch eine beruhigende Wirkung haben kann,
- die Herzfrequenzvariabilität erhöhen kann, die ein Indikator dafür ist, wie gut der Körper mit Stress umgehen kann und
- allgemein Stress und Selbstkritik reduzieren und Gefühle von Sicherheit und Geborgenheit fördern kann.
Und - das ist meine persönliche Erfahrung - das "Handauflegen" kann das Gefühl der Verbundenheit mit der Natur und allem um dich herum deutlich vertiefen.
Und auch das trägt dazu bei, dass wir uns entspannter fühlen, wieder zur Ruhe kommen und unsere innere Mitte wiederfinden können.
Probiere es einfach einmal aus:
Wenn du das nächste Mal gestresst von etwas bist, lege die Hand auf das eigene Herz und fühle einmal in dich hinein, wie sich deine innere Körperwahrnehmung dadurch verändert.
Gib dir etwas Zeit und lass dich auf die Übung ein. Wahrscheinlich wirst du feststellen, dass du dich durch die Übung sehr schnell spürbar ruhiger und entspannter fühlst.
Und wenn du dir parallel dazu zum Beispiel noch ein Bild mit einer entspannenden Naturlandschaft anschaust, kannst du die Wirkung noch mal verstärken.
Oder du kombinierst diese Übung mit der Übung "Herzatmung", die du auch hier bei den Mikroübungen findest - auch das steigert die entspannende Wirkung nochmal.
Also - Hand aufs Herz - machst du diese Übung?