Ein Poster mit zwei tanzenden Frauen.

Aus der hawaiianischen Huna-Philosophie stammt eine Meditation mit dem schönen Namen “Stillpoint Meditation” (übersetzt in etwas “Ruhepunkt-Meditation”), mit der du dich sehr schnell entspannen und wieder in deine Mitte finden kannst.

Zum Hintergrund der Stillpoint-Meditation:

Die Huna-Philosophie kennt 7 Kraftpunkte am menschlichen Körper, ähnlich wie die Chakren, die man aus der fernöstlichen Kultur kennt.

Die Lage dieser Kraftpunkte ist allerdings eine andere:

  • Kopfspitze (Schädeldach)
  • Linke und rechte Schulter
  • Herz
  • Linke und rechte Beckenseite
  • Bauchnabel

In der Stillpoint-Meditation konzentriert du dich nacheinander auf diese Kraftpunkte, während du entspannt ein- und ausatmest.

Du kannst die Konzentration auf jeden dieser Punkte für einen oder mehrere Atemzüge aufrechterhalten, bevor du zum nächsten Punkt wechselst – so wie es sich für dich am stimmigsten anfühlt.

Anschließend wechselst du zum nächsten Punkt.

Also:

Einatmen, Konzentration auf die Kopfspitze. Die Konzentration für einen oder mehrere Atemzüge auf der Kopfspitze lassen. Dann mit dem nächste Atemzug Konzentration auf die linke Schulter. Wieder die Konzentration für einen oder mehrere Atemzüge aufrechterhalten. Anschließend dasselbe nacheinander mit Konzentration auf die rechte Schulter, das Herz, die linke Beckenseite, die rechte Beckenseite und zum Schluss auf den Bauchnabel.

Nach einer kompletten Runde kannst du einen kurzen Zwischencheck machen. Wie fühlst du dich? Bei Bedarf kannst du noch eine oder mehrere weitere Runden der Stillpoint-Meditation machen.

Auch hier gilt: Mache es so, wie es sich für dich stimmig anfühlt.

Die Stillpoint-Meditation kann dich sehr schnell wieder zentriert und ruhiger machen. Sie eignet sich daher auch gut für alle Gelegenheiten, in denen du dich vor einer Übung entspannen und zentrieren möchtest (z.B. für die Übung “Lass dich inspirieren!”, die du ebenfalls hier bei den Daily Flow – Übungen findest).